• BERND LAFRENZ „Die lustigen Weiber von Windsor“ Frei-komisch nach Shakespeare

    Sir John Falstaff und seine 3 Kumpanen schlagen sich in Windsor mehr schlecht als recht durchs Leben. Um einfacher an Geld zu kommen, beschließt Falstaff parallel mit zwei reichen Bürgersfrauen, Frau Page und Frau Ford, anzubandeln und schreibt ihnen zwei gleich lautende Liebesbriefe. Als das Doppelspiel von den beiden Damen entdeckt wird, planen beide eine süße Rache. Dabei hilft ihnen Frau Quickly, die dritte im Bunde der Frauenverschwörung.
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    Einer Überlieferung zufolge hat Shakespeare dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch der Königin Elisabeth geschrieben, sie war so amüsiert über die Rolle des Falstaff in dem Werk Heinrich der Vierte, dass sie Falstaff als Liebhaber sehen wollte. Mit seinem komödiantischen Temperament sondergleichen und mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik spielt Bernd Lafrenz nun seine 9. Shakespeare Solo Komödie. Die Regie zu dieser turbulenten Komödie führt wieder Abel Aboualiten aus Paris.

    €13 – €20
  • LINE SEVEN

    Die Darmstädter Band „Line Seven“ besteht aus acht erfahrenen Musikern, die dem Publikum ein sehr abwechslungsreiches akustisches Menü aus verschiedensten Stilrichtungen bietet. Die Schwerpunkte liegen auf Soul, Rock, Rhythm & Blues, garniert mit etwas Funk und Latin – packende Songs aus vier Jahrzehnten.
    „Line Seven“ besteht aus:
    Vera Freund: Gesang | Andreas Mönikes: Gitarre | Peter Engels: Gitarre, Percussion, Gesang | Herbert Lehr: Saxophon, Gesang | Perry Reuter: Saxophon, Gitarre, Gesang | Nils Penzel: Keyboards | Michael Urax Mayer: Bass | Thomas Roether: Schlagzeug
    Have a good time!

    Eintritt frei – Spenden willkommen
  • PATRICIO PADILLA y SOL DEL SUR

    Sol del Sur,
    …das sind die Chilenen Patricio Padilla und Rodolfo Lehnebach und der Peruaner Tito Rodríguez,
    …das ist die Musik Lateinamerikas – mit selbst geschriebenen Liedern und Improvisationen über die Folklore Mexikos, Chiles und des schwarzen Peru bis hin zu Stücken lateinamerikanischer Liedermacher:innen wie Violeta Parra, Pablo Milanés und Victor Jara,
    …das sind Texte, die von der Liebe handeln, vom Unabhängigkeitskampf Südamerikas oder Texte, die einfach Geschichten erzählen,
    …das ist handgemachte Musik, unplugged,
    …das ist die Sonne des Südens, welche die Musiker in die Herzen der Zuschauenden spielen.

    Eintritt frei – Spenden willkommen
  • NELSON LATIF & MARIANO GONZÁLEZ – Choro Samba und brasilianischer Jazz

    Die aus São Paulo stammenden Musiker Nelson Latif und Mariano González sind Vertreter der reichhaltigen Instrumentalmusik Brasiliens.
    Mariano González widmet insbesondere der perkussiven Musik Afrikas und der lateinamerikanischen Diaspora. Studien- und Forschungsreisen führten ihn nach Brasilien, Kuba, Nigeria, Südafrika, Mosambik und Kenia. An der Universität Utrecht promovierte er in Musikwissenschaft und Linguistik über die Trommelsprachen der Yoruba in Nigeria.
    Nelson Latif reflektiert in seiner Musik die kulturelle Vielfalt und Offenheit, die das São Paulo der 1980er Jahre prägte. Tief verwurzelt in Jazz, Choro und klassischer Musik entwickelte er einen unverwechselbaren Stil, der virtuose melodische Linien mit rhythmischer Raffinesse verbindet. Sein musikalischer Ausdruck bewegt sich zwischen der Leichtigkeit des Choro, jazzinspirierten Improvisationen und der Intensität des Flamenco.
    Bei einigen Stücken wird die brasilianische Sängerin Nana Pastorello dabei sein.

    €10 – €15
  • KABBARATZ „Das schönste deutsche Wort – (fast) eine Liebeserklärung“

    Zwei scharfe Zungen, aktuelle Themen und Pointen wie am Fließband – das sind Kabbaratz.
    Wenn Evelyn Wendler und Peter Hoffmann, eine sehr entwickelte Paarbeziehung, aufeinander treffen, sind sprachliche Brillianz und gedankliche Winkelzüge garantiert.
    Umso mehr, wenn es um Sprache selber geht. Nämlich die deutsche Sprache. Wie schrieb Mark Twain: ‚Wer nicht selbst Deutsch gelernt hat, kann sich keine Vorstellung machen, was das für eine verzwickte Sprache ist.‘
    Und die Taunuszeitung schrieb über Kabbaratz: ‚Man muss sie nicht mögen, aber man kann sich an sie gewöhnen. Irgendwann wird man sich in sie verlieben. Ganz wie von selbst.‘

    €12 – €18
  • HG.BUTZKO „das wolln wir doch mal sehn“

    „das wolln wir doch mal sehn“

    Die Karawane zieht weiter. Nur wohin, das ist die Frage. Dabei verwundert es schon sehr, wie plötzlich man sich abgehängt fühlen soll, nur weil inzwischen unklar ist, wer hier eigentlich schneller durchdreht: Die Welt oder die Menschheit?

    Essen bestellt man nicht mehr beim Kellner, sondern am Terminal. Partnerschaften werden nicht mehr geschlossen, sondern gewischt. Das Auto fährt den Fahrer, und nicht umgekehrt. Fake und Fakt schließen einen zwielichtigen Pakt. Und am Ende regieren Blödmänner und Blender in aller Herren Länder.

    Und wenn man grade das Alter erreicht hat, in dem man den Kindern Geschichten erzählen könnte, stellt man fest, dass die sich lieber mit ihren Handys unterhalten. Bis sie selber mal dieses Alter erreichen werden und dann bemerken, dass man eine App nicht essen kann.

    Doch HG. Butzko lässt sich weder auf’s Abstellgleis schieben noch mit Gnadenbrot abspeisen. Also kein Gedanke an Ruhestand oder Resignation, sondern raus aus den Echokammern und Filterblasen und rein in die pralle Wirklichkeit ohne Netz und doppelten Boden. „Das wolln wir doch mal sehn“ – das ist Kabarett, Satire, Klartext, mit menschlicher statt künstlicher Intelligenz.

    €13 – €20