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DEBASISH GANGULY & CLAUS BOESSER-FERRARI – Sitar und Gitarre

24 April 20:00
€10 – €15

Eine Begegnung der besonderen Art. Beide haben schon solo und mit anderen Musikern bei Agora gespielt. Und beide wollen immer wieder Neues entdecken. Das ermöglichen wir ihnen gerne. Also eine Premiere am 24. April – es wird sich lohnen neugierig zu sein.

Der indische Sitar-Virtuose Debasish Ganguly trifft auf den international agierenden Ausnahme-Gitarristen Claus Boesser-Ferrari. Zu erwarten ist eine East-West-Session im Wechselspiel von lyrischen Klangflächen und impulsiven Grooves. Indische Ragas treffen auf lebendige Improvisationen – ein spannender Austausch zweier Welten.

Debasish Ganguly

Debasish Gangopadhyay, wie er eigentlich heißt, ist ein Meister der klassischen nordindischen Musik. Als Sohn des Flötisten und Komponisten Dhana Gopal Ganguly wuchs Debasish in zutiefst schöpferischer Umgebung auf. Seine frühe Ausbildung sowohl im Tablaspiel als auch in der Stimme inspirierte den preisgekrönten Virtuosen zu einem M.A. in Instrumentalmusik an der Rabindra Bharati Universität Kolkata. Seine Lehrmeister wurden Archaya Ajoy Sinha Roy, Ustad Ali Akbar Khan, Ustad Dhyanesh Khan und Smt. Sisirkana Dhar Chowdhury.

Seit über 30 Jahren gibt der bekannte Sitarvirtuose weltweit Konzerte. Er komponierte für Tanzdramen, Theater und Filme, wie „Island“ (dt. Insel der Frauen) und „Golden Braid“ von Paul Cox und „Guru“ von Tamás Tóth. Da es ihm ein großes Anliegen ist, die indische Musik allen Interessierten weltweit zugänglich zu machen, gibt er regelmäßig Workshops und unterrichtet an Musikhochschulen und Akademien.

Claus Boesser-Ferrari

Claus Boesser-Ferrari spielt die Gitarre auf klassische, folkloristische und jazzige Art: „So wie der spielt keiner“ schrieb Ulrich Olshausen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und weiter „Fernab von allen gängigen Wiederholungsformen hat sich hier ein merk – würdiger Erzählstil entwickelt, spannend wie Märchen mit unverhofften Wendungen und unsicherem Ausgang … willkürlich oder nebensächlich wirkt die Musik nie, sie quillt aus einem enormen Mitteilungsdrang hervor. Er spinnt das in einem fort.“

Indianische Ritualsongs, Operettenhits aus Land des Lächelns wechseln sich mit rauh arrangierten Rocksongs und flächigen Sountracks ab. Abdullah Ibrahim, Gabriel Fauré, Fred Frith, Jimi Hendrix oder Lennon/McCartney lieferten Material, das er neben seinen eigenen Kompositionen bearbeitet. Er tourt weltweit. Neben vielen Solo-Platten liegen Kooperationen mit Jutta Glaser, Adax Dörsam, Eugene Chadbourne, Fred Frith und Marc Ribot vor.

https://boesser-ferrari.de/

Eintritt 15€, ermäßigt 10€  –  reservierung@agora-da.de  –  Fr. 24. April 2026 – 20:00  –  Agora-Kultur am Ostbahnhof in Darmstadt  –  Tickets im Restaurant Butter & Blume, im DA-Shop im Luisencenter und über ztix

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